Praxis für Psychotherapie Barde

 

Christophe Barde - Heilpraktiker, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

 

Symptomatik des Posttraumatischen Belastungssyndroms (PTBS)

 

Eine Posttraumatische Belastungsstörung entsteht als Reaktion auf ein Trauma – also ein extrem belastendes und bedrohliches Ereignis, das bei fast jedem starke Verzweiflung, Angst und Hilflosigkeit hervorrufen würde. Dies kann ein einmaliges Ereignis, aber auch wiederholte traumatische Ereignisse oder eine länger anhaltende, extrem belastende Situation sein.

Das Erleben eines Traumas erhöht das Risiko für viele psychische Erkrankungen. Sie können für sich allein oder zusammen mit einer PTBS auftreten. Dazu gehören Angststörungen, Depressionen, somatoforme Störungen (körperliche Symptome, die auf psychische Faktoren zurückgehen), Suchterkrankungen, Essstörungen und eine Neigung zu Suizidalität (Selbsttötung).

Die beobachtbaren und im Anamnesegespräch erhebbaren Auffälligkeiten als Folgewirkungen eines traumatischen Erlebens im Rahmen eines Posttraumatischen Belastungssyndroms werden in der ICD-10 in drei Symptomuntergruppen gegliedert:

 

ÜBERERREGUNG - WIEDERERLEBEN - VERMEIDUNG

 

Allgemein gültig 

ÜBERERREGUNG

- Schlafstörungen

- Reizbarkeit und Wut

- Konzentrationsschwierigkeiten

- Hypervigilanz

- Übertriebene Schreckreaktionen

 

WIEDERERLEBEN 

- Beständige traumabezogene Affekte

- Intrusive Erinnerungen

- Träume mit wiedererkennbarem Inhalt

- Reinszenierungen im Handeln

 

VERMEIDUNG

- Vermeidung von Gedanken, Gefühlen, Gesprächen, Aktivitäten, Erinnerungen

- Vermindertes Interesse

- Entfremdungsgefühle

- Eingeschränkte Affekte

- Eingeschränkte Körperwahrnehmung

- Hoffnungslosigkeit